Mystic Micro Wedding

Mystic Micro Wedding

Inspirations Styled Shoot

Micro Wedding

 

In den letzten Jahren hat sich das Format unserer Hochzeitsfeiern von kleinen Zeremonien im Hinterhof, begleitet von Kaffee + Kuchen zu großen Events entwickelt – ihr wisst, welche ich meine! Ihr wart sicherlich auch schon zu Gast auf Hochzeiten mit 100+ Gästen, Fotoautomaten, einer dreistöckigen Torte, Abendessen im Sitzen gefolgt von Reden, Spielen und dem ersten Tanz. 

Vielleicht sollten wir uns darauf zurück besinnen, worum es wirklich geht und alles nochmal neu denken. Es gibt kein Regelbuch und keinen Kodex, der genau sagt, was eine Hochzeit beinhalten muss! Genau hier kommt entweder ein Elopement (gemeinsam zu zweit durchbrennen) oder eine Micro Wedding ins Spiel.

Ganz gleich, ob die Umstände der Welt euch dazu zwingen, eine Feier auszurichten, die kleiner ist als geplant, oder ob ihr schon immer die intime Atmosphäre bevorzugt habt – lasst mich euch versichern: Eure Hochzeit wird bedeutungsvoll und wunderschön werden, gerade in dieser “persönlichen” Form.

FETTES DANKE AN DAS GESAMTE TEAM:

Organisation, Haare & Make-Up: patricia_valente_mua
Blumen: florales_handwerk_bayern
Deko: schmuckstueck_eventverleih und zamhocka
Schmuck: burezah
Torte: tortentechnik.eisenschink
Kleid: brautmodesimone
Anzug:bekleidungshaus.gruber
Brautpaar: mrs_aniemel& tom_h.1.0
Traurednerin: kristina.rauch_
Making-Of: lisas.goldmomente
Fotos & Papeterie:louslichtmomente
Location: Projektraum Aumühle Salching
Drinks & Zigarren: Kostbar Straubing

Elopement

Elopement

Elope…. was?

To elope = gemeinsam durchbrennen, aus dem Staub machen …

intim – innig – frei – wild – zu zweit

 

Der Trend kommt ursprünglich aus den USA nimmt in Deutschland immer mehr Gestalt an. Ein Elopement ist eine symbolische freie Trauung, die entweder nur zu zweit oder mit den engsten Menschen (Microwedding) stattfindet. Es geht darum, ein kleines Abenteuer zusammen zu verbringen und sich auf das Wichtigste zu konzentrieren: Das Eheversprechen und die Liebe füreinander.

Es geht darum, die Regeln und Verpflichtungen einer traditionellen Hochzeit über Bord zu werfen und eigene
Regeln aufzustellen. Es geht darum, NEIN zu einer großen Inszenierung zu sagen und JA zu einer bedeutungsvollen Zeremonie.

 

Ein Elopement ist die Konzentration auf das wichtigste bei einer Hochzeit: die Liebe, zwischen euch zwei! 

Ein Elopement kann überall auf der Welt stattfinden – meist in der freien Natur. Richtig gehört, ÜBERALL. Und genau das ist das Einzigartige daran! Vielleicht an einem Ort, der für euch eine große Bedeutung hat? Oder an einem Ort, den ihr noch nie zuvor gesehen habt, aber unbedingt gemeinsam bereisen wollt? Ihr könnt euch in einer sandigen Wüste in Dubai oder auf einer Klippe in Portugal euer Eheversprechen geben, in den Dünen von Holland oder bei der Oma im Garten zwischen den wunderschönen Apfelbäumen.
Ihr allein, habt es in der Hand!

Es ist meist verbunden mit einem richtigen Abenteuer und einer Reise. Alternativ könnt ihr
im Anschluss eurer Reise direkt eure “Flitterwochen” dranhängen. Wichtig: Es ist kein Fotoshooting sondern Eure Hochzeit!

GEGEN DEN STROM SCHWIMMEN

Eine Hochzeit ist oftmals stressig und die Planung erfordert oftmals einige Anstrengungen. Was, wenn ihr euch einfach nicht vorstellen könnt, Monate oder sogar Jahre eures Lebens damit zu verbringen, eine perfekte Eventlocation auszusuchen, einen Sitzplan zu erstellen und zehn verschiedene Dienstleistern zu koordinieren? Was, wenn ihr keine Lust habt bei der Hochzeit nur die Erwartungen anderer zu erfüllen? Was, wenn ihr alles bis ins kleinste Detail geplant habt und dann z. B. COVID-19 alles über den Haufen wirft?

Vielleicht geht es bei einer Hochzeit eher darum, eine kleine Zeremonie mit denen zu feiern, die in eurem Leben wirklich am Wichtigsten sind. Vielleicht geht es aber auch nur um euch beide, eure Liebe und das Versprechen für eure gemeinsame Zukunft.

Vorteile

1.
Auf das Wesentliches konzentrieren

 

Mit Familie und Freunden feiern, das wollen wir mal nicht schlecht reden. ABER: In den letzten Jahren hat sich das Format unserer Hochzeitsfeiern von kleinen Zeremonien im Hinterhof zu großen Events entwickelt. Und seien wir mal ehrlich: Leute heiraten nur noch für ihre Gäste, um anderer Leute deren Erwartungen zu erfüllen.

Viel wichtiger als Geld zu sparen ist doch, dass ihr euch auf das Allerwichtigste an diesem Tag konzentriert: Auf Euch!

2.
Wunschdienstleister sind leichter verfügbar

 

Gerade in der heutigen Zeit, da wegen den Verschiebungen durch Corona in das nächste Jahr viele(s) schon ausgebucht ist, ist ein weiterer Vorteil, dass Ihr beliebte Dienstleister auch wirklich zu Eurer Hochzeit bekommt, denn bei einem „Elopement“ spielt der Wochentag keine große Rolle. Ihr könnt also auch entspannt an einem Dienstagnachmittag heiraten und so den beliebten Wochenendterminen aus dem Weg gehen.

3.
Hochzeitsfeier schließt
sich nicht aus

 

Wenn Ihr noch im Nachgang mit euren Liebsten feiern wollt, dann könnt Ihr diese Dinge auch verbinden. Warum nicht einfach das Elopement unter der Woche zu zweit – ganz intim – durchziehen und am Wochenende dann mit Euren Freunden und Familie feiern? Genial oder?

Lasst euch nicht unterkriegen: Es gibt so viele Möglichkeiten!

4.
Goodbye
Covid’19 oder
Pandemie

 

Corona verursacht das ein oder andere graue Haar oder strapaziert unsere Nerven. Das positive an einem Elopement: ihr seid unabhängig von irgendwelchen, sich ständig ändernden Regeln/Beschränkungen oder maximalen Anzahl von Gästen. Durch den kleinen Personenkreis ( Fotograf, Trauredner/in, ggf. Musikern oder der engste Familie) beschränkt, ist die Gruppengröße und damit verbundene Beschränkungen zweitrangig. Genießt völlig unbeschwert die Vorfreude auf Euren großen Tag!

WICHTIG: Ein Elopement ist nicht rechtskräftig und ersetzt nicht das Standesamt!

 

Was ich durch meine Erfahrungen der letzten Hochzeiten gemerkt habe: Es sind nicht die Kosten, die Traditionen oder die prunkvollste Location, die eure Hochzeit zu etwas Besonderem machen. Es geht um euch, um eure Liebe und die tiefe Verbundenheit, die ihr füreinander empfindet. Macht das worauf IHR Bock habt!
Und das solltet ihr so persönlich wie möglich gestalten!

Life is way too short to make other people happy and manage THEIR expectations for your wedding.

Interesse geweckt? Dann lasst uns die Koffer packen und gemeinsam durchbrennen!

 

 

Schaut doch euch gerne auf meiner Pinterest-Pinnwand zum Thema Elopement vorbei
oder lasst euch von unserem Elopementsshooting mit Pati und Alex inspirieren.

Location & Blumen: Brunnerhof Oberschneiding
Traurednerin: Traumerfüllerin
Kleid: Fashionatelier Roding
Fotografie: meine Wenigkeit
Couple: Alex und Pati

Die perfekte Belichtung

Die perfekte Belichtung

Was es bedeutet im M‑Modus zu fotografieren.

Menschen mit Bildern zu berühren geschweige denn zu begeistern ist eine Sache. Das gewisse Know‑How über die Kamera eine andere. Viele von euch schreiben mir ‑ oft täglich ‑ wie ich denn meine Bilder, mit welchen Einstellungen etc. belichte. Deshalb kam mir die Idee, das wäre ein gutes Thema für einen Guide. Und tadaaaaa, here it is.
Viel Spaß beim lesen. 🧡

Was ist der M‑Modus?

Wie der M‑Modus schon sagt, stelle ich alle Einstellungen auf meiner Kamera (Sony a7iii) manuell ein d.h für mich frei bewegen und austoben zu können in Sachen Blende, Belichtungszeit und ISO. Diese Begriffe sollten zum Basicwissen eines Fotografen gehören, aber ich gehe trotzdem noch kurz darauf ein.

BLENDE

Eine gute Voraussetzung ist das Bild so zu fotografieren, dass man im Nachhinein nicht viel an Bildbearbeitung machen muss. Hierzu stelle ich ‑ Je nach Lichtsituation am Shootingtag ‑ als allererstes die Blende ein!

Die Blende lässt sich wie mit unserer Pupille im Auge vergleichen: je heller es draußen ist, desto kleiner wird unsere Pupille d.h es kommt weniger Licht ins Auge. Je dunkler es draußen ist, desto größer wird die Iris und es gelangt mehr Licht ins Auge. Am besten kannst du dir das so merken: geringe Blendenzahl (f1.4) = helles Bild. Je höher die Blendenzahl (f11) desto weniger Licht kommt auf den Sensor, sprich dunkles Bild.

 

Aber Welcher Blendenwert ist der Beste?

Das muss jeder für sich selber herausfinden. Ich persönliche liebe ja geringe Blenden wie f1.4 oder f1.8, dadurch entsteht immer ein so wundervolles schönes „Bokeh“ im Hintergrund. Allerdings belichte ich immer Personen ab Blende f2.0. Meistens aus dem Grund, je höher die Blende ist desto schärfer wird das Bild/Gesicht. Dieses Vorgehen hat auch einen Begriff den nennt man Schärfentiefe, hast du sicherlich schonmal gehört. 

 

Wenn du das noch nicht verstanden hast, dann probiere es an dem nachfolgenden Beispiel aus. Stelle einen Apfel auf den Tisch und fotografiere ihn mit f1.4 und f11. Siehst du den Unterschied jetzt? Gut!

BELICHTUNGSZEIT

Die richtige Belichtungszeit bzw. Verschlusszeit entscheidet darüber ob deine Aufnahme zu hell (viel Licht), zu dunkel (wenig Licht) oder genau richtig (wie in der Realität) dargestellt wird. Diese Zeit hängt stets von den vorherrschenden Lichtverhältnissen ab. Belichtungszeiten werden normalerweise im Bruchteil einer Sekunde angegeben (z.B 1/5, 1/25, 1/50 usw.) Je niedriger die Zahl hinter dem Schrägstrich, desto länger wird belichtet d.h. deine Aufnahme wird heller. Je größer die Zahl, desto kürzer wird belichtet und um so dunkler wird dein Bild.

Aber Vorsicht: Die Belichtungszeit kann außerdem Auswirkungen auf die Schärfe haben. Dein Bild kann unscharf werden, wenn die Belichtungszeit zu lang ist (unter 1/50). Die Unschärfe wird verstärkt, wenn du beim Aufnehmen wackelst. Meist passiert dies am Abend oder in dunkle Räumen, wenn wenig natürliches Licht zur Verfügung steht. Diese Auswirkung kann man aber auch für tolle künstlerische Effekte verwenden. Du kennst doch sicherlich Fotos von Wasserfällen auf denen das Wasser wie weichgezeichnet aussieht? Das nennt man eine Langzeitbelichtung. Aber dazu ein andermal mehr …

Kurze Verschlusszeit (z.B 1/1000) = Bewegung eingefroren = Bild scharf
Lange Verschlusszeit (z.B 1/8) = fließende Bewegung = Bild verschwommen

Ich belichte meistens zwischen 1/200 und 1/4000, sodass meine Bilder auch den gewünschten Schärfegrad erhalten. Wenn ich bei meinem Bild aber einen Verwacklungseffekt haben möchte, dann stelle ich die Zahl der Belichtungszeit gering ein z.B 1/8. Das ganze kommt natürlich ‑ wie oben schon erklärt ‑ immer auf die Lichtsituation darauf an. Aber einfach alles ausprobieren, das hilft das Ganze zu verstehen.

ISO

Mit der Erhöhung des ISO‑Wertes kannst du dem Sensor deiner Kamera mehr Licht zur Verfügung stellen, wenn Blende und Belichtungszeit nicht mehr ausreichen.

Aber Vorsicht: je höher der Wert, desto mehr Bildrauschen bekommst du! Grund: durch die Anhebung des Wertes wird die Empfindlichkeit des Bildsensors erhöht. Dadurch entsteht leider dieses Bildrauschen.

Ich persönlich verwende nur dann einen hohen ISO‑Wert, wenn ich mit Blende und Belichtungszeit gar nichts mehr gebacken bekomme. Und das kommt meistens nur in dunklen Situationen vor! Noch nie Bildrauschen gesehen? Dann probiers doch mal aus: ziehe deine Rollos/Vorhänge zu, mache eine kleine nicht all zu helle Lichtquelle an und setzte den ISO‑Wert auf 400, 800 und noch höher. Danach dürftest du auf deinen Aufnahmen definitiv große Unterschiede erkennen!

ZUSAMMENFASSUNG

Blende:
Kleine Zahl = heller, mehr Unschärfe im HG
Große Zahl = dunkler, mehr Schärfe
Empfehlung meinerseits: f1.6 bis f2.8

Belichtungszeit:
Geringe Verschlusszeit‑Zahl = heller, Verwacklungsgefahr
Hohe Verschlusszeit‑Zahl = dunkler
Empfehlung meinerseits: 1/200 bis 1/4000

ISO‑Wert
Hohe ISO Zahl = heller, aber mehr Bildrauschen.
Empfehlung meinerseits: zwischen 100 ‑ 400

Uff viel Input aber hey, learning by doing. Einfach probieren, probieren, probieren. Und blöde Fragen gibt es nicht, Stell sie mir gerne!